Kuba Bucketlist – Tag 7

K

Sonntag in Havanna. Nachdem wir gestern Nacht beim F.U.C. waren begann der heutige Tag etwas mehr kubanisch. Ergo blieben wir nach ertönen des Weckers noch einige Zeit liegen ehe wir unser “Frühstück” zu uns nahmen. Dieses mal schmeckte die Mayonnaise etwas anders. Es fehlte etwas an Knoblauch. Was zum Vortag jedoch gleich geblieben ist war das Hungergefühl nach dem Frühstück.
Unser (Also Lenz, Steves und ich) Plan war es, erneut den Hop on Hop off Bus zu nehmen. Jedoch wollten wir nicht erneut dafür zahlen und hofften darauf, dass die Kontrolleure nicht auf das handschriftliche Datum auf dem Ticket achten würden. Kurz vor der Haltestelle fiel und dann doch der Fehler in unserem ansonsten teuflischen Plan auf: Jeder Wochentag hatte scheinbar eine eigene Ticketfarbe. Unsere Samstagstickets waren beispielsweise lila. So würde der Trick zwar am Samstag in einer Woche funktionieren, nicht aber am Sonntag. Wir wollten das System schlagen, doch das System hat uns geschlagen. Es stand zwar 1:0 für Kuba, aber zum Ausgleich dafür sind wir schwarz mit dem Bus in die Stadt gefahren.
Zwischenbilanz: 1 zu 1

In der Stadt folgte auf etwas flanieren in Havanna Vieja das erste wirklich richtig leckere Essen in einem hippen Tacco-Restaurant. Unter Umständen floss dort der ein oder andere Mojito…

Auf unserer Kuba Bucket List stand natürlich auch das Rauchen einer echten kubanischen Zigarre. Nur ist es Sonntag und demnach haben so gut wie keine Geschäfte geöffnet. Nachdem Steve eine Taxifahrer nach einem Zigarrengeschäft gefragt hatte führte dieser uns in eine Privatwohnung. Dort wurde uns eine Fülle von Cohiba Zigarren präsentiert. Zu kaufen nur kistenweise.
Die Verkäufer seien Mitarbeiter der Fabrik und würde die Zigarren so wären die Zigarren besonders günstig. Ausfuhr wäre natürlich auch kein Problem, da die entsprechenden offiziellen Zollbandarolen könnten einfach von ihnen auf die Kästen geklebt werden.
Willkommen auf dem Schwarzmarkt.
Nichts desto trotz kauften wir je eine Zigarre nach langem verhandeln. Was sein muss muss sein auf Kuba. Wir suchten uns eine entspanntes Plätzchen aus und genossen die Zigarren in der Sonne am Hafen Havannas.
Insbesondere Lenz wirkte, zur Belustigung aller, etwas überfordert im Umgang mit der Zigarre. Auf irgendeine Art und Weise hat er es dann doch geschafft 😀

Im Anschluss pünktlich zum Sonnenuntergang haben wir erneut einen passenden Bus gefunden. Dieses mal ging es zum Malecon, der Küstenstraße Havannas. Ein Vergleich mit der Copa Cabana wäre möglich, würde aber an den Betonständen des Malecon scheiterten. Dennoch endete unser zweiter Tag in Havanna mit einem netten Sonnenuntergang und einer Pizza in typisch kubanischer Qualität.

Über den Autor

Kommentar hinzufügen

Kategorien