Moin Moin

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Heute trafen wir neben einem Hoisdorfer, der ganz in der Nähe von Thorben wohnt noch zufällig einen weiteren bekannten aus unserer Gegend! Und das 18.000km entfernt von zu Hause!
Früh klingelte der Wecker auf unserem Campingplatz im nirgendwo – ohne Strom aber wenigstens fließend (saukaltem) Wasser. Nachdem wir gefühlte 20 Stunden im Bett lagen und redeten anstatt aufzustehen und herausfanden, dass wir eigentlich bereits am Abend die Nacht hätten bezahlen müssen, ging es für uns gegen 9 Uhr erneut auf die Straße – heute auf eine etwas weitere Tour nach Nelson. Auf diesem von der Regierung gestellten Platz muss man die Gebühren in einen Briefkasten werfen, da in der Regel niemand vor Ort ist. Zum Glück gab es am letzten Abend keine Kontrolle, sodass wir nun zumindest fürs Nächte mal wissen, dass wir auf solchen Plätzen bereits am Abend die Formulare und das Geld einwerfen müssen.
Nelson befindet sich etwa in der Mitte der Nordkante der Südinsel. Die Luftstrecke zu uns war zwar relativ gering, jedoch mussten wir auch nach der 1,5 Stündigen Slalomfahrt durch den Nationalparkt noch einige Zeit auf dem “Highway” fahren, bis wir schließlich in Nelson ankamen. Hier waren wir mit einem Bekannten meiner Schwester verabredet. Nachdem ich kur vor unserer Abeeise von ihr erfuhr, das er auch in Neuseeland ist, schrieb ich ihn spontan an und schlug vor sich mal zu treffen. Also trafen wir uns am Mittag in Nelson, wo Bela grade Arbeit suchte, nachdem in während seines einjährigen Aufenthaltes hier nun über den Winter in dieser Gegend arbeiten möchte. Zusammen wanderten wir zu dem “Zentrum Neuseelands”, dass geografisch gesehen genau zentral zwischen den beiden Inseln oder was auch immer ist, und gleichzeitig einen tolle. Ausblick auf Nelson gewährt. Der Weg hat sich definitiv gelohnt!
Nelson Panorama
Er erzählte uns viele Erfahrungen seiner letzten Monate und bestärkte uns in unserer Entscheidung in unserer kurzen Zeit nur die Südinsel zu bereisen. Er selbst war bislang die meiste Zeit auf der Nordinsel und sagt bereits jetzt, dass er dennoch die Südinsel deutlich schöner findet.
Als wir anschließend wieder runter in die Stadt gingen meldete sich spontan ein Bekannter von ihm der grade in die Stadt kam. Max – der auch aus unserer Gegend In Deutschland kommt. Also gingen wir alle zusammen Fish und rote total leckere Pommes Essen und tauschten Tipps aus. die beiden konnten uns viele Bilder von den Orten zeigen, die wir bald sehen werden und uns echt gute Reiseziele mit auf den Weg für die nächsten Wochen gaben. Es war wirklich witzig und irgendwie kaum zu glauben, dass wir da zu viert auf der anderen Seite der Welt spazieren gingen, Deutsch sprachen und auch noch aus der gleichen Gegend kommen! Alle beide erzählten uns auch wie andere, dass Neuseeland echt das Mekka der deutschen Backpacker ist und dass 8 von 10 Reisenden in den Hostels deutschte sind..! ..krass..!
Nachdem wir uns nach dem Sonnenuntergang verabschiedeten ging es für uns noch ein Stück weiter Richtung Westen zum Einkaufen und schlafen. Pack n Save ist echt der krasseste Supermarkt überhaupt. Stellt euch einen Ikea vor, der nur Essen verkauft..! 
Nun freuen wir uns auf den morgigen Tag, wo es endlich in den nächsten Nationalpark geht – mit vielen Tipps der beiden, die uns sehr weiterhelfen werden!

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