Findet Nemo – Tag 12

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Nach einem eher mittelprächtigen Frühstück ging es heute für uns und unsere holländischen Begleiter mit einem alten Ammi-Schlitten weiter nach Maria la Gordia.
Unser Erwartung nach hätten wir dort ein kleines Dorf vorfinden sollen. Letztlich war jedoch der Ort Maria la Gordia ganz im Westen Kubas im Grunde nur eine abgesperrte Hotelanlage. Weitere Bebauung umzu konnten wir nicht feststellen.
Ursprünglich war unser Plan, dass wir eventuell vor Ort unseren Tauchschein machen könnten. Dieses Vorhaben viel aber aus Mangel der erforderlichen theoretischen Schulungsunterlagen flach.
Uns wurde jedoch an der Rezeption versichert, dass Tauchen dennoch für uns auch ohne entsprechende Lizenz möglich sei.
Nach einem Besuch der Tauchschule vereinbarten wir einen Einweisungstauchgang für den Nachmittag.
Bis zum Nachmittag war es zwar noch einige Zeit hin, viel machen konnten wir jedoch trotzdem nicht, da ein außerordentlich heftiges Gewitter jegliche Aktivität am Mittag unmöglich machte.
Der Tauchgang konnte dank eines Wetterumschwungs trotzdem stattfinden und so fanden wir und um 15 Uhr auf einem Steg mit einem “Spanglish” sprechenden Tauchlehrer wieder, der uns nach einer echt auffallend kurzen Einweisung mit auf eine Tour vom Strand zu einigen Korallenriffen nahm.
Das Erleben Unterwasser war allein schon für diesen einen Tauchgang die aufwändige Anfahrt wert. Neben Lobstern konnten wir so manch bunten Tropenfisch auf dem Cast von Findet Nemo wiedererkennen. Nach ca. 30 Minuten war dieser Tauchgang auch schon wieder vorbei. Im Anschluss buchten wir für den nächsten Tag ebenfalls einen Tauchgang, nur dass dieser von einem Boot etwas weiter in der Bucht stattfinden würde.
Geschafft von Tag und von der Reise genossen wir die bisweilen einzige vernünftige Dusche, die wir auf Kuba ausmachen konnten und gingen Abends noch im Bufett Restaurant des Hotels zu Abend essen. In Erwartung auf endlich mal ein gutes Essen, mit dem wir uns so richtig satt essen könnten, wurden wir ein weiteres mal von den kubanischen Köchen enttäuscht. Bis auf die Nudeln und eine Nachspeise ließ sich bei diesem Bufett nicht wirklich etwas finden, bei dem die Aussage “Oh, das ist aber lecker” nur annähernd der Wahrheit entsprochen hätte.
Nichts desto trotz mussten wir ja satt werden und so aßen wir insbesondere die Nudeln und fiehlen mit einem unschönen Füllegefühl in unsere Betten.
Dennoch sind wir in freudiger Erwartung auf den morgigen Tauchgang.

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