USA – Tag 12

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Wow, was für ein Tag..! Ich hoffe, dass ich nicht zu viel schreiben werde, doch dieser Tag war einfach unglaublich!
Nach den letzten Vorbereitungen verließ ich das Haus meines Hosts um halb sechs, um meinen Flug um 8am zu bekommen. Mit der örtlichen Straßenbahn erreichte ich das Stadtzentrum gegen 6:15am. Dort sind in den meisten Stationen zwei Bahnbetreiber ansässig. Einerseits Mini, die den Nahverkehr betreibt, und BART (bay area whatever transportation), dass unter anderem einen Zug zum Flughafen betreibt. Also bezahlte ich durch das durchgehen der Schranke zum Bahnsteig 5$ nur um zu erfahren, dass Bart den ganzen Tages aufgrund eines Streiks außer betrieb sein würde..! Nun begann das Hetzten.. Durch Herumfragen erfuhr ich, dass es irgendwo in der Stadt einen Bus zum Airport geben würde.. Nach zwei weiteren Stationen mit der Metro und 6 Blocks laufen errichte ich tatsächlich einen Busbahnhof, wo ich jemanden fand, der mir den weg zur zwei Blocks entfernten Plattform zeigen konnte, wo der Bus abfuhr. Dort war aufgrund des Streiks entsprechend viel los und ich erfuhr, dass der Bus um 7:15am fahren würde, viel zu spät für mich.. Fünf verschiedne Taxiunternehmen, die ich daraufhin anrief waren total ausgelastet.. Zum Glück erreichte ich beim zweiten Versuch beim Airport nach 15 Minuten nerviger Musik einen United Mitarbeiter, der meinen Flug zum Glück kostenlos umbuchte.. Wenigstens das hatte schon einmal geklappt..!
Wenig später kam jemand angerannt und fragte mich, ob dies der Bus zum Flughafen sei.  Wir kämen ins Gespräch und es stellte sich heraus das er wie ich alleine durch die Staaten reiste. Er stammt aus Süd Amerika und hat vor zwei Jahren die Schule beendet. Genau wie ich reist er mit Couchsurfing durchs Land und ist dazu auch noch zur gleichen Zeit wie ich in Las Vegas! Wir unterhielten uns bis zum seinem Abflug nach Las Vegas ausgiebig und beschlossen gemeinsam zum Grand Canyon zu fahren! Ich habe dafür bereits vor einem Monat einen Trip gebucht, ich hoffe, dass er noch ein Tickt bekommt..!
Nach einem netten Gespräch mit den Piloten und einem kurzen Flug auf einem der mittleren Sitze (konnte aufgrund des Umbuchens keinen Fensterplatz mehr bekommen) ging es in den Anflug auf San Diego. Ich konnte schon während des ganzen Flug über das Unterhaltungssystem den Flugfunk zwischen unserem Flugzeug und dem Fluglotsen zuhören, ein extra, dass nur United anbietet, wobei ich wohl der einzige war, der es auch genutzt hat. Im Anflug wurde es sogar recht spannend: Die Fluglotsin versuchte vor uns noch ein Flugzeug auf der gleichen Bahn starten zu lassen, jedoch konnte dieses nicht mehr rechtzeitig von der Landebahn abheben, sodass wir durchstarten mussten. Dies war mein erster abgebrochener Anflug in einem Verkehrsflugzeug! 🙂
Am Flughafen wurde ich von meinem Freund Daniel, der vor zwei Jahren für ein Jahr in Deutschland lebte und bei mir am Flugplatz flog, und einem seiner Mitbewohner abgeholt. Nachdem wir kurz in der WG anhielten und ich mein Gepäck verstauen konnte, ging es direkt zum Flughafen. Daniel ist momentan in der privaten Ausbildung zum Verkehrspiloten und sammelt aktuell Stunden für die nächste Lizenz. Für heute war ein zweistündiger Flug mit mehreren Anflügen auf verschiedene Flughäfen geplant und ich durfte mitfliegen!
Schon kurze Zeit später saßen wir im Flugzeug und waren bei traumhaften Wetter in der Luft über San Diego! Nach einem genialen Flug mit tollen Fotos landeten wir gegen 17 Uhr wieder und fuhren zum Apartment. In den nächsten Stunden war viel Unterhalten, ein Städteeratenspiel auf dem iPad und auf meiner Seite ein wenig ausruhen angesagt. Wir entschieden uns dazu am Abend einen BBQ zu machen und schnell waren ein paar Leute eingeladen. Es sollte ein entspanntes Essen mit unglaublich vielen verschiedenen Nationalitäten werden. Insgesamt waren bestand unser Grüppchen aus Daniel, der aus Mexiko stammt, einhem aus San José in den Staaten, einer Brasilianerin, einem Spanier, einem Italiener, einer Japanerin und so einem komischen Deutschen, der alleine durch die Staaten reist. Ein lustiger Abend war also vorprogrammiert..! 🙂
Die Apartmentanlage verfügte sogar über einen Pool und Whirlpool! Nach einer entspannten runde Schwimmen und entspannen fiel ich dann gegen Mitternacht wie ein Stein ins Bett und war sofort eingeschlafen. 

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