USA – Tag 19, Rückflug

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Der letzte Tag erreichte mich viel zu schnell. Meine Planung, meine Anreise, meine Erlebnisse schwirren mir durch den Kopf, mit einem fröhlichen Auge aufgrund des Erlebten und einem traurigen der Abreise entgegensehend.
Den Großteil des morgens liege ich wach im Bett, jedoch versuche ich immer wieder einzuschlafen, um die Zeitumstellung schnell zu schaffen. Doch ist es zu verlockend den letzten Tag zumindest komplett auszuleben. So stehe ich zumindest endlich um kurz nach 11 Uhr auf und breite mich auf die Abreise vor. Etwa eine Stunde später gehe ich für einen Moment ein letztes mal an den Strand und genieße die warme Luft und schlichtweg das über den gesamten Urlaub vorherrschende traumhafte Wetter und lasse das erlebte innerlich Revue passieren. Gegen 1 Uhr komme ich erneut bei meinem Host, wo ich von ihm gebeten werde, den Hund kurz nach draußen zu begleiten. Dies genoss ich auch – so konnte ich mich auch von diesem verabschieden.
Gegen zwei verabschiedete ich mich von meinem Host Yannino und brach in Richtung Stadt auf. Ich hatte mir nicht viel vorgenommen, um auf keinen Fall diesen Flug zu verpassen und dafür lieber Überpnklich am Flughafen anzukommen. Also fuhr ich zur Union Station, die nach dem Wikitravel-Guide ein sehr schönes Gebäude sein soll. Ich fand es jetzt nicht sehr außergewöhnlich war jedoch froh, dass es nach der zweistündigen Fahrt dorthin zumindest einen Shuttelservice zum Flughafen gab, den ich auch nach einem letzten Sub bei Subway, welches hier deutlich günstiger ist, auch in Anspruch nahm. Nach vier Stunden Aufenthalt ohne erwähnenswerte Ereignisse saß ich dann auch schon um halb 10 Uhr in der Boeing 747 von British Airways.
Der Flug nach London Heathrow kam mir überraschend kurz vor. Nach drei Filmen, einem knapp zweistündigen ungewollten Nickerechen, und einem Schönen Sonnenaufgang, mit dem ich aufgrund meines geöffneten Rollo vermutlich einigen beim Einschlafen nicht wirklich half, kam ich auch schon in Heathrow an, wo wir noch eine knappe Stunde im Flieger warten mussten, weil es Probleme mit der Personenbrücke gab, bis wir endlich das Flugzeug verlassen konnten.
Am Flughafen stöberte ich noch durch einige Läden und blieb bei Sunglass Hut hängen, wo mir auch eine Rayban Sonnenbrille sehr gefiel. Ich war davor bereits in Amerika in einigen Läden dieser Kette gewesen, wo mir die Preise jedoch zu teuer waren. Hier waren Sie einerseits aufgrund des duty-free Preises und andererseits auf des für uns sehr günstig stehendem Pfund recht attraktiv und so entschied ich mich, mein Resturlaubsgeld mal etwas zu verkleinern.
Anschließend ging es noch für einen kurzen Moment in den Flieger nach Hamburg, wo ich dann gefühlt Augenblicke später ankam, mein Gepäck abholte, meinen Vater begrüßte, nach Hause fuhr, von meiner Mutter empfangen wurde und dann auch schon ins Bett fiel.
Der Jetlag hält sich zum Glück in Grenzen. Ich bin heute um 13 Uhr aufgestanden und werde mich morgen um 9 Uhr aus dem Bett quälen. Dann denke ich wird die Umstellung erledigt sein.

Ich blicke zurück auf eine unglaubliche Zeit voller netter Leute, schöner Orte und traumhaftem Wetter. Ich bin so froh den Schritt hin zu Couchsurfing gemacht zu haben. Nicht nur die Hosts, sondern auch andere Einheimische und Reisende haben meine Erlebnisse sehr positiv geprägt und für viele interessante Gespräche gesorgt. Ich hoffe und glaube, dass ich mich noch lange an diese Reise erinnern werde und hoffe, dass ich nicht allzu viel mit den Jahren vergessen werde.
Sollte sich unter den lesenden jemand für Couchsurfing interessieren oder möchte noch mehr über die Reise erfahren, kann er sich sehr gerne an mich wenden. Entweder unter meiner gewöhnlichen E-Mail Adresse oder unter zuberlenzusa@gmail.com.

Des weiteren würde mich sehr interessieren wer diesen Blog gelesen hat und wie er euch gefallen hat. Es wäre sehr nett, wenn ihr mir ein kurzes Feedback via E-Mail schicken würdet!

Irgendwann muss ich mal die unzähligen Rechtschreibfehler entfernen..!

Viele Grüße und danke fürs Lesen bis hier!

Lenz

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